Integrationsfachdienst-Vogelsberg (IFD) des Diakonischen Werkes Fulda

Stand: 09/18


Anschriften:

Beratungsstellen:
Integrationsfachdienst Vogelsberg
Schlitzer Str. 2
36341 Lauterbach

Altenburger Str. 33
36304 Alsfeld 

Telefon: 06641 64669-17

Integrationsfachdienst Fulda
Heinrich-von-Bibra-Platz 14
36037 Fulda 

Telefon: 0661 8388-220
Fax:       0661 8388-205
  
E-Mail:   ifd.fulda(at)ekkw.de 
             


Angebote:
Der IFD ist ein Fachdienst zur beruflichen Integration behinderter Menschen. Er arbeitet auf Grundlage des Sozialgesetzbuch IX §§ 109 bis 115 im Auftrag des Integrationsamtes. Der Fachdienst kann außerdem von Trägern der Arbeitsvermittlung und beruflichen Rehabilitation beauftragt werden.

Der IFD bietet arbeitslosen schwerbehinderten Arbeitnehmern in Abstimmung mit der Arbeitsagentur, der Kommunalen Vermittlungsagentur oder dem Rehaträger (Deutsche Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft, u. a.) konkrete Hilfen bei der Suche nach einer geeigneten beruflichen Integration.

Beschäftigte behinderte Arbeitnehmer erhalten Informationen und Unterstützung in allen Fragen zu Sicherung und Erhalt des bestehenden Arbeitsverhältnisses. Längerfristige berufsbegleitende Beratung wird ggfs. mit dem Integrationsamt oder dem zuständigen Rehaträger abgestimmt.

Die Angebote zur Vermittlung und Arbeitssicherung im Einzelnen:

Leistungen zur Vermittlung in Arbeit:

  • Klärungen der individuellen Fähigkeiten der Arbeitssuchenden
  • Unterstützung bei Bewerbungen
  • Begleitung betrieblicher Trainingsmaßnahmen
  • Beratung bei beruflicher Neuorientierung oder erforderlicher Qualifizierung
  • Vorbereitung der Arbeitsaufnahme
  • Hilfen bei der Einarbeitung
  • Information von Arbeitgebern zur Vermittlung geeigneter Bewerber
  • Betriebliche Beratung zu individuellen behinderungsgerechten Lösungen


Leistungen zur Arbeitssicherung/Berufsbegleitende Beratung:

  • individuelle Beratung zu Fragen von Krankheit und Behinderung
  • Klärung beruflicher Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Unterstützung am Arbeitsplatz
  • Information und Hilfen zur beruflichen Rehabilitation und bei Fragen im Kontakt mit Sozialleistungsträgern
  • Entwicklung von Strategien zur Konfliktbewältigung (Konflikte können im Aufgabenbereich oder in der Zusammenarbeit liegen)
  • Ansprechpartner bei längerer Krankheit, Krisenintervention, Hilfen bei der Reintegration in den Betrieb
  • Information und Beratung für Arbeitgeber, Vorgesetzte, betriebliche Helfer und Kollegen
  • bei Bedarf Einbeziehung der Angehörigen
  • Vermittlung von Förderleistungen durch das Integrationsamt
  • Vermittlung von Förderleistungen der verschiedenen Leistungsträger zur Sicherung des Arbeitsverhältnisses


Zielgruppe:

  • Arbeitslose schwerbehinderte Arbeitnehmer
  • Arbeitgeber die interessiert sind, geeignete schwerbehinderte Bewerber einzustellen
  • Arbeitgeber mit Fragen zur betrieblichen Integration behinderter Mitarbeiter
  • Schwerbehinderte Arbeitnehmer mit Fragen im Beschäftigungsverhältnis
  • Beschäftigte und Arbeitssuchende mit gesundheitlichen Einschränkungen, z. B. mit verändertem Leistungsbild nach Erkrankung und medizinischer Rehabilitation


Bei Bedarf und im Einverständnis mit dem Betroffenen kooperieren wir mit Kliniken und Ärzten sowie mit den Ansprechpersonen im Betrieb.

Trägerdarstellung:
Träger des Integrationsfachdienstes Vogelsberg ist das Diakonische Werk Fulda. Das Diakonische Werk Fulda richtet bereits seit mehr als 20 Jahren den Integrationsfachdienst für den Landkreis Fulda aus. Seit 1.1.2010 ist das Diakonische Werk Fulda vom Integrationsamt des Landeswohlfahrtverbandes Hessen mit der Beratung für Arbeitgeber und schwerbehinderte Arbeitnehmer im Vogelsbergkreis beauftragt worden. Der vorhergehende Träger des IFD (Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e.V. ibs) ist nicht mehr tätig. 

MitarbeiterInnen:
Frau Judith Kremer   
Herr Tim Fockenbrock

Kosten:
Den Nutzern des Integrationsfachdienstes entstehen keine Kosten. Nach einem ersten Gespräch wird gegebenenfalls die Übernahme von Kosten für eine längerfristige Beratung oder Arbeitsvermittlung mit dem zuständigen Leistungsträger weiter geklärt.

Alle Mitarbeiter des IFD sind an die Schweigepflicht gebunden. Konkrete Schritte unternehmen wir nur in Absprache mit den Ratsuchenden.

Sprechzeiten: 
Termine nach Vereinbarung