Wohnen Sucht in Kooperation mit dem Beratungszentrum Vogelsberg (Betreutes Wohnen, stationäres Wohnen, Tagesstätte)

Stand: 12/2012


Internet: http://www.vb-l.de/

 

1.1 WOHNEN SUCHT

Anschrift:
Betreutes Wohnen Sucht
Zeller Weg 2
36304 Alsfeld

Telefon: 06631 91183-18
Fax:       06631 91183-13
E-Mail:   s.heller(at)vb-l.de

 

Mitarbeiter/innen:

Sybille Heller (Leitung)
Telefon: 06631 91183-18
E-Mail:   s.heller(at)vb-l.de

Matthias Mäthrich
Telefon: 06641 9668-33
E-Mail:  m.maethrich(at)vb-l.de

Sabrina Möller 
Telefon: 06631 91183-35
E-Mail:   s.moeller(at)vb-l.de

Christine Müller-Wolff
Telefon: 06631 91183-33
E-Mail:  c.mueller-wolff(at)vb-l.de

Susanne Reinhold
Telefon: 06631 91183-19
E-Mail:   s.reinhold(at)vb-l.de

Manja Steudtner
Telefon: 06631 91183-34
E-Mail:  m.steudtner(at)vb-l.de 



Was ist Betreutes Wohnen Sucht?
Betreutes Wohnen Sucht bietet Menschen mit einer  Suchtproblematik im eigenen Wohn- und Lebensbereich Hilfe und Unterstützung in ihrem Bestreben, ein selbstbestimmtes und abstinentes Leben zu führen. Dabei werden die gesamte Lebenssituation und die sozialen Verhältnisse der Betreuten berücksichtigt. Je nach Erfordernis werden neben der Suchtmittelproblematik Probleme der Beziehung, des gesellschaftlichen Umgangs, des Wohnens, des Arbeitens oder der Behandlung angesprochen.
Die Mitarbeiter des Betreuten Wohnen Sucht stellen vor allem sicher, dass vertraute Ansprechpartner in Problemsituationen erreichbar sind.
Die Betreuung ist grundsätzlich freiwillig Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

Unser Angebot

  • Hilfe und Unterstützung bei dem Wunsch einer abstinenten Lebensführung
  • Hilfe bei der Bewältigung von Krisen (z.B. Rückfällen, akute psychische Erkrankungen oder Krisen, die dazu führen könnten)
  • Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Hilfe und Unterstützung bei der Aufnahme und Gestaltung sozialer Beziehungen
  • Hilfe und Unterstützung in allen Fragen der beruflichen Wiedereingliederung
  • Entwicklung von Tagesstruktur
  • Motivation und Begleitung von Freizeitaktivitäten
  • Hilfe und Unterstützung bei der Inanspruchnahme medizinischer und sozialer Hilfen


Kosten
Die Leistungen des Betreuten Wohnen Sucht werden auf der Rechtsgrundlage  des SGB XII / Eingliederungshilfe (§§ 53 – 60) erbracht.  Damit verbunden ist die Verpflichtung, sich im Rahmen der bestehenden Rechtsvorschriften (§§ 82 – 96)  mit seinem Einkommen und Vermögen an der Finanzierung der Leistungen zu  beteiligen. Eine wirtschaftliche Prüfung wird seitens des Kostenträgers durchgeführt.

 

1.2  AMBULANT STATIONÄRES WOHNEN

Über das Angebot des Betreuten Wohnen Sucht hinaus ist es uns möglich, Leistungen ambulant anzubieten, die sonst nur im stationären Rahmen erbracht werden können.

An wen richtet sich dieses Angebot?
Aufnahme in das ambulant-stationäre Wohnen finden Menschen mit Suchtproblematik, die bedingt durch die Krankheit ihre Selbständigkeit zu einem großen Maße eingebüßt haben, oder die für einen bestimmten Zeitraum einen geschützteren und unterstützenderen Rahmen benötigen als das Betreute Wohnen Sucht ihnen bieten kann; für die das Leben in einer stationären Einrichtung jedoch nicht, noch nicht oder nicht mehr in Frage kommt.
Über die Aufnahme selbst entscheidet der Landeswohlfahrtsverband Hessen als Kostenträger.

Welche Leistungen werden angeboten?
Das ambulant-stationäre Wohnen findet im eigenen Wohn- und Lebensbereich statt.

Die Bandbreite der Unterstützung reicht  von eigenständiger Versorgung über Assistenzleistungen bis hin zu Vollversorgung in allen Lebensbereichen.

Für eine anregende Tagesstruktur besteht, neben einer individuellen Gestaltung, die Möglichkeit, die Tagesstätten in den Gemeindepsychiatrischen Zentren Alsfeld oder Lauterbach zu besuchen.

Kosten
Die Leistungen des stationären Wohnens werden auf der Rechtsgrundlage des SGB XII / Eingliederungshilfe ( §§ 53 – 60) erbracht.  Damit verbunden ist die Verpflichtung, sich im Rahmen der bestehenden Rechtsvorschriften ( §§ 82 – 96)  mit seinem Einkommen und Vermögen an der Finanzierung der Leistungen zu  beteiligen. Eine wirtschaftliche Prüfung wird seitens des Kostenträgers durchgeführt.


1.3 TAGESSTRUKTURIERENDES ANGEBOT IN FORM VON TAGESSTÄTTE

Es ist uns möglich, Menschen mit Suchtproblematik ein tagesstrukturierendes Angebot in Form von Tagesstätte anzubieten. Dies findet in einer unser Tagesstätten für psychisch kranke Menschen, in Alsfeld oder Lauterbach, statt.

Wofür ist eine Tagesstätte hilfreich?
Die Tagesstätte ist ein Ort, an dem Menschen mit Suchtproblematik sinnvoll, in einem abstinenten Rahmen, den Tag gestalten können. Der Kontakt mit anderen kann helfen, den Tag ohne Suchtmittel zu gestalten, sich in der Gemeinschaft zu orientieren, und ermuntert dazu, die Isolation zu überwinden. Angebote im Bereich Beschäftigung, Arbeit und Freizeit geben Anreize, Neues zu erleben und zu erlernen, sowie verschüttete Fähigkeiten wieder zu entdecken und zu neuem Selbstvertrauen zu finden. Regelmäßige Abstinenzkontrollen können bei der eigenen Motivation zu einer suchtmittelfreien Lebensführung unterstützend wirken und gewährleisten einen abstinenten Rahmen für alle Besucher. Eine fachliche Betreuung gewährleistet die individuelle Begleitung entsprechend der eigenen Bedürfnisse.

Was bieten wir an?

  • Einen abstinenten, geschützten Raum für Begegnung und Kommunikation mit Anderen
  • Alltagspraktische Beschäftigung (z.B. gemeinsames Einkaufen und Kochen) in Haushalt und Garten
  • Arbeitsorientierte Tätigkeiten mit der Möglichkeit des Zuverdienstes
  • Kreative und ergotherapeutische Angebote sowie Gedächtnistraining
  • Aktivitäten im Bereich Kultur und Freizeit wie Sport, Spiel, Ausflüge, Feste, Freizeiten
  • Individuelle Gesprächsbegleitung und Unterstützung bei anfallenden Problemen

Wie kommen Sie zur Tagesstätte?
Die Tagesstätten befinden sich in den Räumen der Gemeindepsychiatrischen Zentren Alsfeld und Lauterbach. Die Tagesstätten sind geöffnet: Mo.-Fr.  von 8.00 – 15.30 Uhr bzw. 8.00 – 14.30 Uhr. Falls Sie keine Möglichkeit haben, uns mit privaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, kann Sie unser Bus von zu Hause abholen.

Kosten
Gemäß § 54 SGB XII übernimmt der Landeswohlfahrtsverband die Kosten.
Es entstehen Ihnen und Ihren Angehörigen keine Kosten.
Eine Einkommens- oder Vermögensprüfung findet nicht statt.